Monthly Archives: November 2011

[ meet the next git by my side ]

[ meet the next git by my side ]

Aachen, 01/2008

Whisper in the dark
How much can you take?
I make this my amusement park
How much can you take?
Whatever’s left of your pride
How much can you take?
Meet the next git by my side
How much can you take?

You may try the telephone
How much can you take?
But there’s nobody at home
How much can you take?
Now imagine what we do
How much can you take?
While it keeps raining down on you
Down on you

Ging prima, ging gar nicht…

Ging prima, ging gar nicht...

Mit großen Schritten neigt sich das Jahr dem Ende zu… welch bessere Gelegenheit gäbe es da, einmal in sich zu gehen und zu lauschen, was im Jahre 2011 ging, und was im Gegensatz dazu gar nicht ging…

Ohne weitere große Vorrede… hier ist das, was bei mir rausgekommen ist:

Ging prima Ging gar nicht
  • Google+
  • mit riesigem Aufwand ein wunderschönes Video drehen, das keine Sau interessiert
  • Guttenberg, Guttenberg-Verharmloser und Guttenberg-Zurückwünscher
  • Ray Dunkle und “Reflections Of Darkness” (nee, die haben noch nicht mal nen Link verdient)
  • Leute, die mir ohne mit der Wimper zu zucken ins Gesicht lügen
  • Leute, die mich ausnutzen
  • www.model-kartei.de
  • die ganze Zeit krank sein
  • X-Factor
  • auf den Ruf achten müssen

Und bei euch so?

Solidarität mit Aliaa Magda Elmahdy

Solidarität mit Aliaa Magda Elmahdy

 

In Ägypten ist es mal wieder so weit.

Gemeint sind nicht die Demonstrationen und blutigen Krawalle, sondern viel eher das Schicksal einer jungen Frau, die sich mit der allgegenwärtigen “Zensur von Wissen, Ausdruck und Sexualität” nicht länger abfinden möchte und auf ihre Art und Weise ein Zeichen gesetzt hat: Continue reading

Les habitants du soleil

Les habitants du soleil jettent sur nous
Un regard impassible:
Nous appartenons définitivement à la Terre
Et nous y pourrirons, mon amour impossible
Jamais nos corps meurtris ne deviendront lumière

 

“Viel zu krass”

Sie ist so um die 25, arbeitet im Irish Pub, ca. 200 Meter von meinem Arbeitsplatz entfernt, hinter der Theke.

Sie ist nett, hat Ausstrahlung, und ist jede Woche abends immer mal wieder im absoluten Epizentrum der Aufmerksamkeit für durchschnittlich 50-100 zahlende Gäste, die regelmässig nach ihr schauen um was zu bestellen oder was zu bezahlen, oder um einfach mal nach ihr geschaut zu haben.

Auf die Frage, ob sie mal Lust hätte, von mir fotografiert zu werden, antwortet sie (nach Durchsicht dieses Blogs, vollkommen schockiert): ”Nee. Also… wirklich nicht… nee, das ist mir viel zu krass

Ich so (einigermaßen verwundert; ich hab schon jede Menge “Nein” zu hören gekriegt und kann damit sehr gut leben, aber das hier hat ne ganz neue Dimension): “Ok ok ok, nicht schlimm, es zwingt Dich niemand… aber es würd’ mich schon interessieren: Was ist denn so krass?

Sie so (immer noch schockiert, kopfschüttelnd): “Äh… nee… weiss nicht, das ist viel zu krass was Du da machst. Also, mach weiter, es ist schön und alles… und diese Frauen haben meinen totalen Respekt dafür dass sie das machen… aber… ich nicht, wirklich nicht.

…und lässt mich in einem Zustand amüsierter Ratlosigkeit zurück, der auch am Morgen danach noch anhält.

Hat sie statt meinem Photoblog aus Versehen eine Hardcore-Pornoseite mit Maschinen und Ausseridrischen mit Tentakeln besucht? Was genau müssen die Frauen bei mir machen, was so unglaublich krass ist? Oder werden wir vielleicht inzwischen von den Taliban regiert und ich hab’s einfach noch nicht mitgekriegt?

Fragen, auf die ich vermutlich keine Antworten bekommen werde. Aber ich würd’ mal sagen, Q.E.D. Ich denke, was ich hier geschrieben habe, hat sich gestern mal wieder volle Kanne bestätigt.

(Bild: “Madonna”, Model: Kathi; out of the box; hat mit der Geschichte nicht das geringste zu tun… ausser dass es, wie immer, viel zu krass ist… und total bewundernswert, dass jemand so etwas mit sich machen lässt ;-))