Monday, 16 July 2012

Tuesday, 26 June 2012

Friday, 8 June 2012

Thursday, 7 June 2012

Monday, 28 May 2012

Des Kaisers neue Ausflugsgastronomie

Heute kam mir der Gedanke, dass man zwei Nationen bei einer Wanderung durch ihre Wälder perfekt voneinander unterscheiden kann – selbst wenn man Gebiete von nahezu übereinstimmender geologischer Beschaffenheit zum Vergleich heranzieht.

Wenn man stundenlang allein durch den Wald läuft, dabei unzählige Berge hinauf- und dann wieder hinabsteigt, irgendwann bei einer imposanten Burgruine ankommt, dort die Überreste einiger Lagerfeuer vorfindet und alle halbe Stunde mal ein Wanderer vorbeikommt, dann ist es beispielsweise durchaus möglich, dass man sich in den Nordvogesen befindet.

Wenn man hingegen durch eine nahezu identische Landschaft läuft und unterwegs alle fünf Minuten von Horden johlender und brüllender Mountainbiker in den Graben gescheucht wird, später dann einhundertdreiundachtzig Touristen mit iPhones und Kompaktdigiknipsen überholt,  zwischendurch jede Menge Verbotsschilder und Absperrungen passiert und schließlich an einem groß angelegten Touristenzentrum mit Aussichtsplattform und Ausflugsgastronomie vorbeikommt, hinter denen mit viel Mühe und nach Lösen einer Eintrittskarte eine Burgruine zu entdecken ist, dann stehen die Chancen recht gut, dass man irgendwo im Siebengebirge gelandet ist.

Nun ja, Deutschland ist eben sehr viel dichter besiedelt als Frankreich, und die Gemeinden im Siebengebirge haben den wirtschaftlichen Wert einer gesunden Tourismus-Industrie frühzeitig erkannt. So ist nun mal das Leben, und ich möchte hier auch nicht falsch verstanden werden: Ich habe nichts gegen das Siebengebirge, ich liebe es, und ich wohne hier sehr gerne, auch wenn jeden Tag eine Reisebusladung Wanderer am Haus vorbei zieht.

Die stören mich nicht.

Etwas anderes stört mich.

Kennen Sie dieses Phänomen, wenn irgendwo vollständig und bis zum Anschlag ins Klo gegriffen wird – und allen, die es mitkriegen, ist vollkommen klar, dass hier etwas ganz enorm verkehrt läuft – nur den unmittelbar Beteiligten nicht?

Solch eine Geschichte spielt sich momentan unterhalb des Drachenfels ab.

In den 70er Jahren wurde dort im Stil des Brutalismus ein Restaurant mit Aussichtsterrassen erbaut. Diese Monstrosität erschien schon damals vielen Menschen als das, was sie auch war: Eine klaffende Narbe inmitten urtümlicher und Geschichte erzählender Natur. Etwas, was dort niemals hätte hingebaut werden dürfen – und so mancher Anwohner und Besucher griff sich beim Anblick dieser Grausamkeit aus Beton immer mal wieder spontan an den Kopf. Von “Schandfleck” war oft die Rede, und bei den Bad Honnefern hieß das Gebäude schon bald nur noch “der Betonbunker”.

(Foto von Jean & Nathalie, CC-BY)

 

 

(Fotos von Claus Moser, CC BY-NC-SA)

Im Jahre 2007 wurde der Betonbunker mit nicht geringem finanziellen Aufwand umfassend modernisiert. Natürlich machte ihn das nicht schöner, und es war auch ganz und gar unnötig, denn 2011 wurde das Teil endlich abgerissen.

Man könnte sich an dieser Stelle natürlich fragen, warum dann vorher noch einmal ohne Ende Kohle in die Gaststätte versenkt werden musste, wer etwas davon hatte, und ob hier wirklich alles mit rechten Dingen zuging. Aber egal. Es bleibt festzuhalten: Das Ding war weg, und ein Auftamen ging durch Königswinter, Bonn und Rhöndorf – endlich, nach dreißig Jahren, war der Spuk vorbei.

Ende gut, alles gut, möchte man sagen.

Fig. 1: Geht eigentlich.

Doch das wäre leider ebenso verfrüht wie unwahr.

Denn natürlich wiederholt sich Geschichte, und niemand lernt etwas daraus.

Der Brutalismus war Ende der sechziger Jahre aus der Mode gekommen. Als also unser Freund, der Betonbunker, unter den Drachenfels gepappt wurde, da war mit diesem Architekturstil schon seit langer Zeit mehr kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Schon gar nicht bei den Anwohnern, die ihn ertragen mussten.

Heute, im Jahre 2012, ist es die Glasarchitektur, die langsam aber sicher als Modeerscheinung verblasst. Außerdem ist sie ein Stil, den man gemeinhin mit Büro- und Verwaltungsgebäuden in Zusammenhang bringt – ganz sicher aber nicht mit der Landschaft, in der das Nibelungenlied spielt.

Was läge da näher, als die grandiose Idee, einen Glaskasten als neue Ausflugsgastronomie unter den Drachenfels zu platzieren?

Fig. 2: …hey, Moment, wtf?!

Schon die Baustelle sieht schrecklich aus, und ich habe berechtigten Grund zur Annahme, dass das fertige Produkt diesem Eindruck in nichts nachstehen wird. Man möchte den Verantwortlichen am liebsten zurufen: “He, Leute, das ist verdammt noch mal der Drachenfels! Da gehört ganz genau gar nichts hin, merkt ihr das denn nicht?”

Ungelogen: Jeder, der mich in meiner neuen Wohnung besuchen kommt – und zwar wirklich jeder – schaut da hoch und sagt spontan irgendetwas in der Richtung von “ach Du Scheiße, was machen die denn da?”

Es ist mir klar, dass das wirtschaftliche Potential dieses Ortes ausgenutzt werden möchte, und da wird man auch – traurig, aber wahr – nicht daran vorbeikommen (zumindest nicht, bis es die nächste große Revolution gibt). Aber man könnte dies auch tun, ohne das Landschaftsbild zu vergewaltigen. Es gibt um den Drachenfels herum genug Ecken, wo man Gebäude zum Touristen-Ausnehmen hinstellen könnte… mittendrauf wäre nun echt nicht nötig gewesen.

Nun ja, in 30 Jahren wird das Teil vermutlich als Schritt in die falsche Richtung erkannt und abgerissen werden. Und falls ich das noch erlebe bin ich echt gespannt, ob die Verantwortlichen es dann endlich einsehen, dass man bestimmte Dinge einfach so lassen sollte, wie sie sein möchten.

Sunday, 4 March 2012

Tuesday, 28 February 2012

Bombe!

Nachdem dieses Blog in letzter Zeit im Bezug auf die Besucherzahl einen Negativrekord nach dem anderen aufstellt, habe ich mich nun endlich dazu entschlossen, etwas zu tun, was das Interesse wieder erhöhen wird.

Und zwar scheint es so zu sein, dass unsere Geheimdienste wie eh und je total scharf darauf sind, uns zu überwachen. Warum nicht auch gleich noch ein bisschen schöne Kunst dabei anschauen?

Also. Bombe. Obama. Erschiessen. Terror. Bombe bauen. Linkes Bombenlegerpack, elendigliches. Obama erschiessen. Revolution. Heiliger Krieg. Bombe, Bombe und nochmals Bombe. Terrornetzwerk, Bombe, Terroranschlag, Terrorzelle, Terror was-weiss-ich-was. Terror eben. Nagelbombe. Schraubenbombe. Bretterbombe. Jihad! Gütersloh! Mekka! Sprockhövel! Bombe selbst bauen. Obama selbst bauen. Wir bauen uns einen Gauck. Und Bomben, Bomben, Bomben, nicht zu vergessen. Obama? Bombe. Merkel? Bombe! Vor allem Merkel! Springerpresse, auf die Fresse. Merkel verhauen. Und Bombe.. sagte ich schon Bombe? Und Terror? Nicht? Also, Bombe!

Willkommen, liebe Leute vom Verfassungsschutz.

Ich hoffe, ihr fühlt euch wohl hier und die Bilder gefallen euch. Und wenn ihr durch seid, hier eine ganz persönliche Bitte von mir: Könntet ihr euch bei Gelegenheit auch mal um den einen oder anderen Nazi-Terroristen kümmern? Also, mit “kümmern” meine ich nicht: Finanziell unterstützen und Spuren verwischen und im richtigen Moment wegschauen… sondern eher sowas wie: Dingfest machen und wegsperren! Ja, ich weiss, das wäre was total Neues für euch… aber ich fände es trotzdem wirklich großartig. Vielen Dank im Voraus und bis bald!

PS: Bombe!!!

 

 

Tuesday, 21 February 2012

Thursday, 16 February 2012

Some Day

Seagull TLR-4A mit Kodak T400-CN; Scan vom Negativ, “ootb”

Wann immer wenn ich da vorbei gehe, mache ich ein Foto von dem Zaun. Und eines Tages, irgendwann mal, werde ich da einfach darüber steigen und schauen, was dahinter ist.

 

Friday, 3 February 2012

Wednesday, 1 February 2012

Thursday, 19 January 2012

Sunday, 15 January 2012

Saturday, 14 January 2012

Friday, 13 January 2012

Tuesday, 10 January 2012

Sunday, 8 January 2012

Friday, 6 January 2012

Saturday, 31 December 2011

Thursday, 29 December 2011

Wednesday, 7 December 2011

Friday, 2 December 2011

Wednesday, 23 November 2011

Ging prima, ging gar nicht…

Mit großen Schritten neigt sich das Jahr dem Ende zu… welch bessere Gelegenheit gäbe es da, einmal in sich zu gehen und zu lauschen, was im Jahre 2011 ging, und was im Gegensatz dazu gar nicht ging…

Ohne weitere große Vorrede… hier ist das, was bei mir rausgekommen ist:

Ging prima Ging gar nicht
  • Google+
  • mit riesigem Aufwand ein wunderschönes Video drehen, das keine Sau interessiert
  • Guttenberg, Guttenberg-Verharmloser und Guttenberg-Zurückwünscher
  • Ray Dunkle und “Reflections Of Darkness” (nee, die haben noch nicht mal nen Link verdient)
  • Leute, die mir ohne mit der Wimper zu zucken ins Gesicht lügen
  • Leute, die mich ausnutzen
  • www.model-kartei.de
  • die ganze Zeit krank sein
  • X-Factor
  • auf den Ruf achten müssen

Und bei euch so?

Tuesday, 22 November 2011

Friday, 4 November 2011

Thursday, 3 November 2011

[ 4 Jahre ]

4 Jahre sind Frau K. und Herr K. jetzt zusammen. Und wenn ich mir die Fotos von damals anschaue, dann hätte es auch gestern erst sein können…

Danke, Frau K., für die wundervollen kleinen Schritte, die wir zusammen gehen. Mögen noch ganz viele folgen…

Sunday, 30 October 2011

Saturday, 29 October 2011

Wednesday, 19 October 2011

Sunday, 9 October 2011

[ october ]

Tja, das Modell, das ich heute eigentlich fotografieren wollte, hat sehr spontan abgesagt. Dafür wurde eine wunderwunderschöne Herbst-Fototour mit Frau K. daraus… :)

 

Sunday, 25 September 2011

Sunday, 4 September 2011

Sunday, 14 August 2011

Und Tschüss…

So, die nächsten drei Wochen wird es hier vermutlich nicht viel zu sehen geben.

Was daran liegt, dass die K.s in Urlaub fahren.

Und ich muss leider zugeben, noch nie hatte ich Urlaub so nötig wie dieses Mal. An der Arbeit gab es etliche unvorhergesehene Komplikationen (genauer kann/darf ich hier nicht werden), bei Botany Bay läuft es auch mittel- bis ganz beschissen (genauer kann/darf ich hier auch nicht werden, aber irgendwann, in 20 Jahren oder so, erzähl ich mal die ganze Geschichte…), und privat/familiär gab es auch mittlere bis schwere Katastrophen, die ich hier auch nicht näher ausführen kann, die aber sehr heftig sind… kurz, ich kann nicht mehr.

Und gerade kann ich’s mir überhaupt nicht vorstellen, mich morgen Abend bereits auf Föhr zu befinden, das Meer zu sehen, und all die Katastrophen und den Stress so gut es geht hinter mir zu lassen. Aber ich weiss, dass es absolut nötig ist.

In diesem Sinne… wir sehen uns in drei Wochen!

Wednesday, 10 August 2011

Tuesday, 9 August 2011

perfect wishes

So, nachdem das Blog wieder auf normale Zugriffszahlen zurück ist (von 2430 pro Tag auf 30 pro Tag), kann ich ja auch mal wieder ein paar schöne Bilder veröffentlichen und mein Geheimtip-Image weiter ausbauen und pflegen…

Hach ja, aus isses mit dem A-Blogger-Dasein. Und ich dachte schon, ich würde jetzt berühmt werden und könnte einen Haufen Geld für Blogpostings verlangen, beim SPON blöde Sülze von mir geben, in Talkshows als Ureinwohner der sogenannten “Netzgemeinde” auftreten und danach mit meinem guten Kumpel Sascha Lobo einen saufen gehen… Mist, wieder nichts… ;-)

 

Sunday, 7 August 2011

Tuesday, 26 July 2011

Saturday, 16 July 2011

Sunday, 10 July 2011

Monday, 4 July 2011

Friday, 1 July 2011

Friday, 29 April 2011

Monday, 25 April 2011

Tuesday, 7 December 2010

only yesterday

only yesterday
and I still could breathe
only yesterday
and I believed
only yesterday
and I thought we’d stay
only yesterday
when there still was a way

Sunday, 5 September 2010

Sunday, 29 August 2010