later, that same day (3)

later, that same day (3)

(dieses Bild falls möglich in groß anschauen. Dies tut man, indem man einen großen Monitor besitzt, das Browser-Fenster groß aufzieht und auf das Bild klickt)

Am Wochenende hatten Frau K. und ich Besuch von Samuel B. 

Mit all den großartigen Sachen, die dabei (wieder einmal! – das war nicht das erste Mal, das erste Mal war dieses hier) herausgekommen sind, war es nicht nur ein sehr cooles Wochenende, sondern für mich auch quasi eine Erinnerung an eine Zeit, in der – man verzeihe mir den Geheimplatz – alles noch einfacher war.

Und irgendwie macht mich das gleichzeitig froh und traurig.

Ich weiss auch nicht.

Vielleicht liegt es daran, dass ich älter werde, und dass ich so viele Freunde kommen und gehen gesehen habe. Und in letzter Zeit häufiger welche gehen als kommen sehe.

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mir in letzter Zeit immer öfter Gedanken darüber mache, was dieser ganze Internet-Kram überhaupt soll, wenn der Großteil der Welt doch eh nur hauptsächlich daran interessiert ist wo das nächste Katzenbild ist und wie der neueste tolle Facebook-Fail aussieht.

Sich mit richtigen Menschen auseinandersetzen hat irgendwie auch was sehr reizvolles. Insbesondere wenn es Menschen sind, mit denen man was anfangen kann. Und die etwas mit einem selbst anfangen können. Und die es zu schätzen wissen, wenn man Fotos von ihnen macht.

An dieser Stelle nochmals Danke dafür… von einem ebenfalls gar nicht mehr so jungen Mann, der momentan ernsthaft darüber grübelt, ob er verdammt glücklich oder über alle Maßen unzufrieden sein soll.

 

Vom Blasen, Laub und Steuergeldern

Vom Blasen, Laub und Steuergeldern

Wer wie ich das unwahrscheinliche Glück hat, in Bonn nicht weit weg von Deichmanns Aue und dem zugehörigen Park zu wohnen, der kennt das Phänomen vermutlich:

Es ist im November/Dezember an einem Wochenende so gut wie unmöglich, Samstags morgens auszuschlafen. Vom Park aus beginnt um ca. 7 Uhr morgens ein höllischer Lärm, der sich normalerweise über die nächsten zwei Stunden hinweg zieht, bis dann spätestens gegen 10 eine wunderbare Stille eintritt.

Wer also ähnlich wohnt wie ich und sich schon immer gefragt hat, was zum Teufel da eigentlich los ist, der braucht nicht länger hadern – massenbelichtungswaffen.de ist da, um den Tag zu retten, Aufklärung zu betreiben und Gewissheit zu verschaffen!!!

Was nämlich passiert, ist ganz genau das, was oben im Bild (klick macht, wie immer, größer) zu sehen ist.

Weil so ein Foto ja nur ein schnödes zweidimensionales (und in diesem Fall vor allem: leises!) Abbild der Wirklichkeit ist, hier noch ein paar genauere Erläuterungen:

  • Ja, da sind tatsächlich fünf erwachsene Männer mit Laubbläsern und blasen das Laub in der Gegend rum. Aber nicht etwa von den Wegen runter (alle Wege sind vollkommen sauber), sondern nein, sie stehen mitten auf der Waldfläche und blasen sich das Laub gegenseitig zu. Erst auf die eine Seite der Waldfläche, dann wieder zurück auf die andere, und dann nochmal, und dann nochmal. Von 7 bis 10, wenn es sein muss.
  • Ja, zwei andere erwachsene Männer in seltsamen Fahrzeugen rasen mit eben diesen Fahrzeugen wie die Irren im Kreis um die anderen fünf erwachsenen Männer herum über Stock und über Stein und haben einen Heidenspass daran.
  • Nein, der Sinn des Ganzen erschließt sich nicht. Auch nicht bei längerer Beobachtung

Nun ja, eigentlich ist es mir egal, und wach bin ich inzwischen auch. Aber ich find’s trotzdem immer wieder äußerst erfrischend zu sehen, was man mit Steuergeldern so alles bewerkstelligen kann, wenn man sie sinnvoll einsetzt.

In diesem Sinne, schönen Samstag!

P.S.: Der Typ, der den Laubbläser erfunden hat, ist übrigens ein ganz großes Arschloch mit ernsthaften sexuellen Problemen. Ausserdem gehört er einer terroristischen Vereinigung an und ist nebenbei noch der gottverdammte Antichrist. Wollt’ ich nur mal vollkommen zusammenhangslos erwähnt haben.

Overview

Overview

Looking out of my window
Time seems to be standing still
Nothing moves besides the cars on that highway
Far away
There‘s no sound, my room is on the highest floor
And I‘ve got an amazing view
Over the trees and on that castle on the hill
On the other side of the river

I feel that I must rearrange my life
I know there was a point where my decisions
Were so wrong
I want to change but I‘d better not try too hard
Because this might hurt me
Even more than it does now
I think I have to move to another place
I know that there‘s a way to lead a better life
I want to change, I feel the need to change right now
Because I‘ve got an overview

Looking out of my window
Time seems to be running away
Everything moves so fast
The cars, the autumn leaves, the water
There‘s so much noise from the traffic on the streets
My room is on the first floor
And I cannot see the river
There are too many trees and cars between us
Oh my God, what have I done?
Why did I move away?

I feel that I must rearrange my life
I think I found the point where my decisions
Were so wrong
I tried so hard to change that
I can‘t feel myself no more
Maybe I just should move again
Not too slow, not too fast, but maybe
I should climb up
To the highest floor again
Where I felt so much better
I‘m so sure, I‘m really sure now
Cause I need an overview