Goodbye, Lovers and Friends…

Goodbye, Lovers and Friends...

Liebe Leute, ich habe ein Problem. Ein Luxusproblem, zugegebenermassen, aber dennoch ein Problem.

Und zwar habe ich zu viele Blogs. Oder, besser gesagt, ich hatte zu viele Blogs… denn gerade bin ich dabei, aufzuräumen.

Irgendwie habe ich das Gefühl (korrigiert mich, wenn ich falsch liege), dass sich massenbelichtungswaffen.de überlebt hat. Das Blog war gedacht als Visitenkarte für meine fotografischen Aktivitäten, von denen Menschenfotografie einen ganz grossen Teil abzudecken pflegte.

Das mit der Menschenfotografie hat sich inzwischen weitestgehend erledigt. Bitte versteht mich an dieser Stelle nicht falsch –  ich bin nicht eingeschnappt oder verärgert oder verbittert oder enttäuscht, es hat sich nur einfach die letzten Jahre über so ergeben; ich hätte es zwar gerne anders gehabt, aber ich habe ein Alter erreicht, in dem mir andere Dinge wichtiger sind und die Model-Akquise, insbesondere in unserer schönen neuen Online-Welt (siehe auch hier und hier), zu seltsam und mühsam geworden ist

Als Konsequenz daraus nahm die Frequenz meiner Postings hier in den letzten zweieinhalb Jahren deutlich ab – und selbst als ich wieder (zugegebenermaßen ‘andere’) Fotografien hier veröffentlichte, so mischte ich es doch sehr gerne mit ‘normalem’ Blogging über die Dinge, die mich bewegen, oder ich hätte es oft gerne mit ‘normalem’ Blogging gemischt, hatte aber im Hinterkopf, dass es sich hier doch immer noch hauptsächlich um ein Fotoblog handelt.

Tja, und mit der Musik geht es mir so ähnlich. Mein langjähriges Projekt, Botany Bay, hat sich aus diversen unschönen Gründen aufgelöst… und ich bin gerade dabei, mich musikalisch neu zu finden. Aber auf meinem alten Botany-Bay-Blog darüber zu berichten, schränkt mich ein und erinnert mich immer wieder daran, was eigentlich vorher war und nicht mehr ist.

Tja, und deshalb habe ich jetzt ein mehr oder weniger neues Blog, schallundstille.de, wo ich versuche, alle Aspekte meines kreativen Schaffens (und alles andere drum herum) zu behandeln, statt dass ich mich hier zwei-, drei- und vierteile und doch irgendwie eingeengt bin.

Daher hier mein Vorschlag/Plan: Ich lasse massenbelichtungswaffen.de ebenfalls sein, und mache drüben auf Schall und Stille weiter. Da drüben wird es ebenfalls Bilder geben, nur wird’s halt auch alles andere geben, was mir so in den Sinn kommt.

Bin auf Feedback gespannt.

Sehr schwer

Sehr schwer

Ohne in die Tiefe gehen zu wollen (oder auch nur zu können), ich hab bisher an diesem Wochenende so viele Dinge erlebt, von Schicksalen erfahren, Erinnerungen einerseits weggeworfen und andererseits gerettet… puh.

Es wird mir sehr, sehr schwer fallen, nächste Woche irgendwelche Banalitäten des Alltags ernst zu nehmen.

Sehr, sehr schwer.

Alte Jagdgründe

Alte Jagdgründe

Es ist schon ein seltsam einsames Gefühl.

Jetzt, nachdem meine Eltern beide tot sind, die alten Jagdgründe wieder zu besuchen, allein, ohne Begleitung von Frau K.

Die Plätze meiner Jugend. Plätze an denen man mit Freunden war, die inzwischen alle ebenfalls weit weg gezogen sind. Plätze, von denen es klar war, man würde immer hier sein. Man würde immer hier am Ufer sitzen und picknicken. Man würde immer weiter hinten im Baggersee schwimmen. Man würde immer hier Musik machen…

Die Menschen hier zu sehen, mir unbekannte Menschen, die Gesichter. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Einzelne und Paare, jeder für sich eine Geschichte. Jeder für sich ein Teil einer Geschichte davon was hätte sein können.

Was hätte sein können, wenn ich hier geblieben wäre.
Was hätte sein können, wenn ich andere Entscheidungen getroffen hätte.
Was hätte sein können, wenn meine Eltern andere Entscheidungen getroffen hätte.

sklib-160421-183053

Ich beklage mich nicht. Ich habe grösstenteils ein sehr schönes Leben, ich trauere dem hier nicht hinterher.

Und trotzdem fühlt es sich eben seltsam und einsam an, dieses andere Leben, das hätte sein können, verbunden mit dem Leben meiner Eltern, das sie sich so anders vorgestellt hatten und das so traurig enden musste.

Wird Zeit, dass ich wieder nach Hause komme. Nur noch heute, und morgen ziehen dann sechs neue Schildkrötenmitbewohner auf der K-Burg ein. Ich freue mich darauf.

sklib-160421-145028

Der Alpha-Blues (oder: Erfahrung vs. unbedingt krassen neuen Shit machen müssen)

Der Alpha-Blues (oder: Erfahrung vs. unbedingt krassen neuen Shit machen müssen)

Ich war die letzten Tage ja hauptsächlich mit meiner alten Sony Alpha 850 unterwegs, und da ist mir eines mal wieder aufgefallen:

All die nervigen kleinen Probleme, mit denen die Sony A7 geplagt ist und die zumindest mich immer wieder verzweifeln liessen*, die hatte Sony nur wenige Jahre zuvor noch allesamt perfekt im Griff:

  • Die Alpha 850 startet sofort und ohne spürbare Verzögerung, egal ob eine neue Karte oder Batterie eingelegt wurde,
  • Alle Knöpfe und Räder sind deutlich spürbar und haben einen definitiven “Klick”, wenn man sie bedient… und man betätigt auch kein fiddeliges Rädchen aus Versehen und leitet damit unbeabsichtigt ein Helene-Fischer-Konzert ein
  • Der AF-Punkt lässt sich unmittelbar und direkt mit dem Joystick bewegen.
  • Der Fotograf hat selbstverständlich die Wahl zwischen RAW und CRAW
  • Alle wichtigen Funktionen (Belichtungsmodus, AF/AEL, Spotmessung, manueller Fokus) sind mit praktischen “analogen” Bedienelementen direkt mit dem rechten Daumen erreichbar,
  • mehr noch, sie sind haptisch so gestaltet, dass man nach wenigen Griffen zuverlässig weiss, wo man ist, und dies auch nie wieder vergisst,
  • Die Menüs sind nüchtern und übersichtlich gestaltet, es gibt keinen “automatischen Ausschnitt wählen” oder “App Store”(!!) oder “Soft Skin Portrait”(!!!) oder sonstigen Scheißdreck, der das Hauptmenü vollmüllt und in einer professionellen Kamera nix zu suchen hat,
  • Die Belichtungsautomatik generiert vernünftige Zeit/Blenden-Kombinationen. Kein “Blende 4, 1/60s”-Wahnsinn bei Objektiven, die eigentlich zu viel mehr in der Lage sind,
  • Das AF-Hilfslicht ist so positioniert, dass es nicht von großen Händen am Griff verdeckt werden kann,
  • Das Betriebssystem ist schnell und ausgereift. Man hat niemals das Gefühl, auf etwas warten zu müssen,
  • Keine seltsamen “Vorschau kann nicht angezeigt werden” Meldungen weil (so vermutet man in einschägigen Foren, aber man weiss es nicht sicher und der Konzern schweigt natürlich) die Speicherkarte zu langsam ist,
  • Keine minutenlangen “Die Datenbank muss repariert werden”-Meldungen, wenn man den Frevel begangen hat, die Speicherkarte in einer anderen Kamera gehabt zu haben,
  • und, und, und, und…

Das alles drängt natürlich die Frage auf, was zwischen der 850 und der 7er-Serie eigentlich katastrophales im Hause Sony passiert ist.

Das ganze Know-How war schon mal da. Die 850 ist der lebendige Beweis dafür, dass die praktischen Bedürfnisse von Fotografen bei Sony einst sehr ernst genommen wurden.

Wie konnte es passieren, dass all das verloren ging?

Nun ist die Alpha 850 ja noch sehr verwandt mit den Dynax-Kameras von Minolta (deren Kamerasparte Sony sich einverleibt hatte). Ich möchte daher an dieser Stelle die Hypothese** aufstellen, dass man sich der alten Minolta-Leute, sei es nun Management oder Engineering, nach und nach entledigte, weil man es irgendwie ‘selbst schaffen wollte’.

Dass plötzlich statt erfahrener und alteingesessener Ingenieure und Manager ein junges, hippes Team die Leitung übernahm, das alles besser machen und der Welt etwas beweisen wollte.

Und tatsächlich sind die A7-Kameras technisch ganz weit vorn. Wenn es also ausschließlich darum ging, zu beweisen, wer den Längsten hat (bzw. den neuesten und geilsten Sensor verbauen kann), dann hat das alles prima geklappt.

Ansonsten aber nicht. Die Seele, die damals mit Minolta eingekauft wurde, finde ich in der A7 nirgends. Tatsächlich finde ich überhaupt keine Art von Seele darin.

Daher wäre mein dringender Rat an Sony:

  1. Verdonnert die neuen Leute dazu, ein Jahr lang mit ihren eigenen Kameras fotografieren zu müssen. Ohne Gnade.
  2. Währenddessen, holt euch die alten Minolta-Leute zurück. Dann entschuldigt euch artig bei ihnen und erhöht ihr Gehalt. Und zwar ordentlich.
  3. Vertragt euch. Trinkt ein Bier zusammen. Oder von mir aus auch mehrere.
  4. Und dann baut bitte zusammen endlich wieder eine Alpha-Kamera, die es wert ist, diesen alten und stolzen Namen zu tragen.

Ich kauf’ sie auch, versprochen.


* natürlich ist das alles nur meine Meinung. Ich kenne Leute, die mit der A7 prima glücklich sind und wunderbare Fotos damit machen, und das ist auch vollkommen ok so. Für mich war die Kamera halt nichts, u.a. aus den dargelegten Gründen.

** tatsächlich kenne ich solche Sachen ja auch aus meiner professionellen Laufbahn, sogar von beiden Seiten. Irgendwo neu anzufangen und alles anders und neu und hip machen zu wollen ist mir genau so geläufig wie irgendwo zu kündigen und zuschauen zu müssen, wie die Nachfolger einen ganz enormen Haufen Grütze bauen…

300

300

Ganz genau 300 Bilder habe ich heute gemacht, einfach so, den Tag über.

Wahnsinn. Das ist selbst für mich nicht ganz normal.

Vermutlich musste ich irgendwie den Rest der Woche ausgleichen, der stetig zwischen oberbeschissen und mittelgarnichtprächtig hin und her oszillierte. Oder besser gesagt – mein Bedürfnis, so schnell wie möglich wieder in einer Welt anzukommen in der die Menschen normal miteinander reden und wo schöne und herzerfüllende Dinge geschehen, war diesmal wirklich ausgesprochen hoch.

Also drückte ich vermutlich deshalb wie ein Blöder auf den Auslöser, auch bei den banalsten Dingen, wie zum Beispiel der Kapelle von Rhöndorf heute morgen beim Spaziergang zum Bäcker…

DSC03378

…oder bei diesen sehr netten Kühen, die wir heute auf einer Erkundungstour auf dem Hühnerberg (der heisst wirklich so) entdeckten…

DSC03489

…oder beim Steinbuch gleich nebenan:

DSC03483 DSC03493

Zuhause wieder angekommen musste dann die Buba dran glauben und Modell für mich stehen und liegen und konnte gar nicht verstehen, warum ich heute mit dem schwarzen Kasten der “Klick” macht überhaupt nicht mehr aufhörte……:

DSC03419 DSC03564 DSC03632

Letztenendes passierte es aber dann beim letzten Gassigang beim Abend, dass mir das (für mich gefühlte) Bild des Tages gelang, welches auch das Titelbild dieses Artikels ist.

Das Bild, bei dem ich mir endgültig dachte: Die Welt ist schön. Feiere das, und denk’ nicht an irgendwelchen Bullshit. In diesem Sinne: Prost :)

 

The Colour Of Spring

The Colour Of Spring

Einen mittel- bis überhaupt nicht so wahnsinnig prächtigen Tag an der Arbeit gehabt, mehr als einmal die gute alte Sinnfrage gestellt, die Sekunden bis zum Wochenende ausgerechnet… und dann kommt man heim, steht auf der Terrasse und sieht: Genau das da oben.

Und denkt sich: Im Prinzip ist das Leben doch ziemlich prima.

Jetzt nur mal schauen ob ich morgen davon was mitnehmen kann.

food porn

food porn

Wir schliessen dieses Wochenende mit ein bisschen Food Porn ab.

Wir waren bei B. & F. eingeladen, es gab pochierte Wachteleier mit Roter Beete,
Selbstgemachte Spaghetti mit Bärlauch-Pesto und gemischsten Salat… und es war überaus, üüüberaus lecker!!

Vielen Dank auch noch mal an dieser Stelle :)

P.S: Drüben bei B. gibt es noch mehr Bilder.

Das Kreuz mit den Sternchen

Das Kreuz mit den Sternchen

(Bild: Frau K.)

Eigentlich sind wir – das heisst, Frau K. und ich – wahrlich schon lange genug im Internet unterwegs, um einigermaßen gut gegen die kleinen und großen Enttäuschungen des Publizierens im WWW gewappnet zu sein.

Gemeint ist hier vor allem die Tatsache, dass die Quantität des Feedbacks – seien es nun Sternchen auf Flickr oder Herzchen auf Twitter oder “Likes” auf Facebook oder was auch immer irgendwo sonst – keinerlei Rückschlüsse auf die Qualität des jeweiligen Inhalts zulässt.

Ebensowenig wie die Anzahl der Besuche auf einem Blog oder gar die Anzahl an “Followern” auf Twitter – wie beispielsweise mein guter Freund Lothar R. sehr eindrucksvoll zu beweisen weiß.

Frau K. und ich waren schon auf fotocommunity.de, als diese noch eine kleine unscheinbare Klitsche in Bonn war und der selige Agfa Box noch unter uns weilte. Wir waren schon mit unseren ersten Accounts auf Flickr angemeldet als es gerade mal aus seiner Eigenschaft als Bestandteil von Game Neverending herausgewachsen war und noch lange nicht Yahoo gehörte.

Wir können wirklich mit Fug und Recht von uns behaupten, dass wir alt genug sind. Dass wir wissen wie es funktioniert mit Sternchen und Likes und Galerien und Explore* und all dem Blödsinn, und dass man sich davon gar nie niemals nicht beeinflussen lassen sollte.

Trotzdem passiert es uns immer wieder. Normalerweise passiert es mir… aber am Osterwochenende war Frau K. dran und stellte sich die Sinnfrage – warum man überhaupt Dinge im Netz veröffentlicht, wenn jedes inhaltsleere 08/15-Lifestyle-Blog** und jeder getwitterte Pups potentiell mehr Aufmerksamkeit erfährt als das, was man selbst kreativ erschafft.

Und da ich sehr gut weiss wie sich sowas anfühlt (und wie blödsinnig es im Endeffekt ist), tut es mir umso mehr weh wenn ich das bei jemandem mir nahestehendem beobachte.

Deshalb möchte ich Dir an dieser Stelle selbst und persönlich die Antwort geben, die Du ja eigentlich schon kennst, liebe Katja:

Wir tun es zuallererst für uns.

Und dann natürlich für die wenigen aber dafür umso tolleren Menschen, die uns eben doch folgen und beobachten und sich an unseren Werken erfreuen.

Wir und die sind es wert, allemal.

Und nicht die Massen, die auf als “Lifestyle-Blogs” getarnten Werbeschleudern irgendwelche Affiliate-Links klicken und konsumieren was das Zug hält, auf Fotoseiten nach dem nächsten schnellen HDR/InstagramFilter-Kick suchen oder aufs Sternchen drücken weil/damit bei ihnen auch aufs Sternchen gedrückt wurde/wird. Die haben unsere Sehnsucht überhaupt nicht verdient.

Und weil das so ist gibt’s heute auf massenbelichtungswaffen.de ein Bild von Katja, das auf Flickr komplett und gnadenlos untergeht… das mich persönlich aber ganz enorm anspricht und mich in meiner Überzeugung bestärkt, mich nicht von Sternchen auf Flickr oder sonstigem digitalem Feedback beirren zu lassen.


* Zugegebenermaßen hab ich auf flickr auch ein paar Bilder “in Explore”. Aber meine besten Werke sind das natürlich nicht, und das ist auch gut so (und bestätigt meine Aussage einmal mehr).

** Damit wir uns nicht falsch verstehen: Von mir aus darf der ganze Lifestyle-Affiliate-Werbeblödsinn ruhig existieren, aber es ist echt unglücklich und unpassend, das ebenfalls als “Bloggen” zu bezeichnen. Man bräuchte da m.E. einen neuen Begriff, das würde schon einiges wieder gut machen.

Das ist übrigens so ähnlich wie das Spekulieren mit Aktien. Von  mir aus darf es das ruhig geben. Aber dass das, was dabei rumkommt auch “Geld” heisst und das gleiche kauft wie das, was man mit ehrlicher und harter Arbeit verdient, das ist m.E. einfach nicht fair und nicht passend. Aber ich schweife ab…

Mr. Gorbachev, tear down this wall!

Mr. Gorbachev, tear down this wall!

Ich hatte ja mit dem Gedanken gespielt, hier die lange und unrühmliche Geschichte der “Rhöndorfer Mauer” zu erzählen, welche unsere beiden Weinberge voneinander trennt und Spaziergänge auf dem Weinberg immer wieder zu einem “wo ist die Tischkante, gegen die ich meinen Kopf rammen kann?“-Erlebnis macht.

Auf der anderen Seite ist die Geschichte, so hahnebüchend sie auch ist, relativ fix zusammengefasst: Es wurde sehr, sehr viel Geld zum Fenster hinausgeworfen, um ein Problem, das seit Ewigkeiten niemand gestört hat, vollständig bescheuert zu lösen… und weil man schon dabei war zeigte man den Einwohnern von Rhöndorf auch gleich noch schön den Mittelfinger.

Mal schauen, wenn’s hier genug Wortmeldungen gibt, dann erzähle ich vielleicht irgenwann mal die ganze Geschichte. Genug fotografische Dokumentation hat sich hier in den letzten vier Jahren durchaus angesammelt…

Massenbelichtungswaffen zu verkaufen!

Massenbelichtungswaffen zu verkaufen!

Wer sich die letzten Einträge hier angeschaut hat, der wird sich vielleicht denken können, dass ich mein Eine-Kamera-Eine-Linse-Ein-Jahr-Projekt aufgegeben habe. Ich hab’s mir echt lange und schwer hin und her überlegt… tatsächlich war das Projekt sehr hilfreich für mich, denn es hat mir gezeigt, dass es mir das Wichtigste ist, mit einer Kamera zu fotografieren, mit der ich mich wohlfühle.

Die Sony A7 ist ganz ohne Zweifel eine prima Kamera mit der man erstklassige Bilder machen kann… aber meine persönlichen Bedürfnisse beim Fotografieren befriedigt sie eben leider nicht.

Aus diesem Grund steht im Hause K. einiges an fotografischem Equipment zum Verkauf. Da ich weiss, dass hier der eine oder andere Fotograf mitliest, dachte ich mir, ich biete die Dinge erstmal hier feil. Wer möchte, kann sich gerne melden und sagen was er haben möchte, und dann machen wir einen schönen und fairen Preis aus.

Update: Alles verkauft und/oder nicht verkauft und deshalb jetzt auf eBay.
 

Sollte niemand mitmachen wollen… nicht schlimm, dann gehen die Sachen am Osterwochenende auf eBay und bringen mir da grantiert mehr Geld als hier.

Und das hier gibt es:

Das gibt’s

 

  • eine Sony A7 Vollformat-Kamera mit 24 Megapixeln
  • ein LA-EA4 Adapter zum Anschluss alter A-Mount (sprich: Minolta AF) Objektive an ebendiese Kamera, mit voller Unterstützung von Blende und Autofokus. Das macht sehr viel Sinn, denn es gibt irrsinnig viele gtue Minolta-Objektive, die lange nicht so viel kosten wie vergleichbare Objektive von Canon oder Nikon. Weil sich immer noch nicht rumgesprochen hat, dass man die Dinger promlemlos auf aktuellen Sony-Kameras verwenden kann…
  • ein Sony/Carl Zeiss Sonnar T* FE 1,8/55 ZA Objektiv. Ohne Scheiß die allerbeste Normalbrennweite, die ich je benutzen durfte. Alle OCOLOY-Bilder auf deisem Blog wurden mit diesem Objektiv gemacht… und es ist ein wirkliches Traumding von Glas… es wird mir sehr weh tun, mich davon zu trennen. Sowie
  • ein Sony/Carl Zeiss Sonnar T* FE 2.8/35 ZA Objektiv. Was für das 55er gilt, gilt für dieses Objektiv ganz genau so – die Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben, und an der A7 ist das Teil eine sehr kompakte Angelegenheit für Street und Landschaftsfotografie
  • extra Akku + Ladegerät (bei der A7 nicht ganz unwichtig)

Das alles wurde natürlich benutzt, aber immer pfleglich behandelt. Die Kamera zeigt ein paar kleine Gebrauchsspuren, die Objektive nicht. Unnötig zu sagen dass Objektive, Kamera und Adapter einwandfrei funktionieren, und dass ich mich von den Dingen natürlich auch einzeln trenne.

We also Interesse hat – Mail an stephan@massenbelichtungswaffen.de genügt :)

 

NOCOLOY

NOCOLOY

Oder: Was interessiert mich mein Geschwätz von letztem Dezember?

Oder: Das Leben ist zu kurz für starre Konzepte

Oder: Schwarzer Sonntag

Oder: Vielen Dank und weiterhin gute Besserung an die wunderbare Corina Wong

(Polaroid 1000 auf Impossible PX 600)